Höchster Staudamm

📅 2026-05-03
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Nach dem Besuch im Glasmuseum (siehe letzter Beitrag) und Abendessen auf Poschingers Hofgut Oberfrauenau (auch eine alte und leider ehemalige Glasmacher-Familie) war eine kleine Wanderung dann aber doch drin. Von einem Parkplatz im Wald aus ging's über einen Höhenzug an die Trinkwasser-Talsperre Frauenau.

Weil wir nicht den „langen Weg“ ums gegenüberliegende Ufer gewählt haben, kam man dem Wasser nie so richtig nahe - nur zahlreiche Bächlein und Quellfassungen rannen hinunter zum Speicher. Der Weg direkt oberhalb des Ufers war dann auch plötzlich von einem Zaun abgeschnitten, sodass wir steil bergan über Stock und mächtige Steine den Hang wieder hoch mussten, bis zum „offiziellen Pfad“.

Erst vorne an der Staumauer sah man dann auch, wie erschreckend leer der Speicher so kurz nach dem Winter schon ist. Und a propos Damm … erst später hab ich bei Wikipedia gelesen, dass dieser mit 86 Metern über der Gründung der höchste deutsche Staudamm (nicht Staumauer) ist 🤓

[Mein Vortrag am nächsten Morgen lief dann recht unspektakulär 😁 Das Programm war heuer nicht so stark auf Technik zentriert – so zeigte auch eine tschechische Glaskunst-Firma ihre zahlreichen extrem imposanten Projekte an Fassaden und mit Lichtinstallationen auf der ganzen Welt. Und ein tschechischer Verantwortlicher für die dortige Glasregion „Crystal Valley“ beschrieb sehr kurzweilig und mit herrlichem Akzent, wie man bei vielen Aktionen versucht, Touristen dazu zu zwingen, Glas zu kaufen 😅]